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Die Motorradfahrer Dominik und Marcel Blersch aus Uttenweiler fahren beide für den ADAC Junior Cup. Wir, die maurer electronic gmbh, sind stolz die beiden Fahrer unterstützen zu können.

Dominik Blersch
Dominik Blersch

Pro Superstock Cup 2022

Meine rookie Saison auf einer 1000ccm Maschine startete auf dem Lausitzring. Die Erwartungen waren nicht extrem hoch, da ich wusste was für schnelle Fahrer ich als Konkurrenten hatte und ich noch keine Erfahrung auf meiner BMW hatte. Der Test vor dem Rennwochenende verlief zwar vielversprechend. Trotzdem wusste ich, dass es sehr schwer werden würde. In den Trainings tat ich mir noch etwas schwer, aber als ich sah wie weit vorn ich jetzt schon war, gab mir das viel Selbstvertrauen. Trotzdem kam ich nur schwer an die Zeiten des Tests ran. Glücklicherweise platzte der Knoten dann pünktlich zum ersten Rennen. Dort erwischte ich einen super Start und fuhr trotz Probleme mit meinem rechten Unterarm einen starken fünften Platz ein. Das zweite Rennen verlief etwas schlechter, da wir eine falsche Reifenwahl trafen und wieder die Unterarm Probleme auftraten. Trotzdem landete ich hier wieder auf P5. Somit war ich mit meinem allerersten Rennwochenende mehr als zufrieden, spürte aber schon da was für ein Potenzial in mir und dem Motorrad steckt.


Oschersleben war die zweite Station im Kalender. In den Trainings fühlte ich mich sehr schnell. War im Vergleich zu den anderen nicht weit vorn. Für mich war es das erste Mal mit der BMW in Oschersleben. Für die meisten anderen ist Oschersleben allerdings eine Heimstrecke, was erklärte wieso alle anderen auf Anhieb so schnell waren. Im Qualifying kam endlich mein Gefühl zur Strecke und ich konnte eine super Runde fahren, welche mich in die erste Startreihe stellte. Mit so einer Startposition hätte ich im Vorhinein nicht gerechnet. Das erste Rennen wurde auf Regenreifen gefahren. In der warm up Runde fühlte ich mich überhaupt nicht wohl, da ich mit der BMW noch nie im Regen fuhr. Im Rennen erwischte ich den Start aber perfekt und konnte Runde um Runde ein besseres Gefühl aufbauen und am Ende sogar gewinnen. Das zweite Rennen war dann trocken. Aufgrund eines technischen Problems verlor ich Start viele Positionen. Trotz einer guten Aufholjagt war es am Ende nur P7, mit welchem ich überhaupt nicht zufrieden war. Über meinen ersten Sieg im erst dritten Rennen freute ich mich aber natürlich extrem!


Die dritte Strecke im Kalender war Most in Tschechien. Dieses Wochenende war wahrscheinlich das schwierigste. Die Strecke ist körperlich extrem fordernd und ich konnte mit der BMW im Vorfeld nicht testen. Aufgrund eines technischen Problems und Regen konnte ich insgesamt nur 5 Runden im trockenen fahren bevor es ins Rennen ging. Deshalb passte das Set Up überhaupt nicht. Trotzdem konnte ich aufgrund eines nassen Qualifyings von P3 starten. Im ersten Rennen tat ich mich extrem schwer an den Führenden dran zu bleiben, da ich einfach überhaupt keine Erfahrung mit der Strecke hatte. Deshalb musste ich viel riskieren und das führte zu Fehlern. Ich konnte dadurch nur einen neunten Platz ins Ziel retten. Für das zweite Rennen hatte ich etwas mehr Erfahrung aufgrund des ersten Rennens. Ich kam viel besser zurecht und kam als fünfter ins Ziel. Auf dieser Strecke wäre mit einem Test im Vorfeld sehr viel mehr drin gewesen, deshalb war ich gar nicht zufrieden.


Die vierte Station des Pro Superstock Cups war das Schleizer Dreieck. Ich hatte im Vorfeld einen sehr guten Test dort. Leider konnte ich mein gutes Gefühl in den Trainings nicht ausnutzen, da ein paar Probleme mit dem Motorrad auftraten. Obwohl ich im Qualifying eine gute Zeit fahren konnte, stand ich nur auf P14. Das war für mich sehr überraschend, allerdings war das Feld extrem eng beisammen. Deshalb wusste ich, dass im Rennen alles möglich war. Ich erwischte im ersten und im zweiten Rennen einen Raketenstart und konnte trotz erneuter Unterarm Probleme die Rennen auf Platz 6 beziehungsweise 5 beenden. Mit beiden Rennen war ich unterm Strich zufrieden. Ich wusste aber, dass wenn mein Qualifying besser gewesen wäre, wieder mal mehr drin gewesen wäre.


Meine Lieblingsstrecke in Assen stand als Station 5 im Kalender. Wie schon in Most war ich dort aber noch nie mit meiner BMW. Deshalb brauchte ich einige Runden um ein Gefühl für diese sehr schnelle Strecke aufzubauen. In den Trainings konnte ich keine gute Runde zusammenbauen, dies Gelang mir aber dann zum Glück im Qualiying. Von P6 aus startete ich in Rennen 1. Von der ersten Runde an klebte ich am Hinterrad der Führenden 3 Fahrer. Ich spürte sofort, dass heute der Tag sein könnte, an welchem ich im trockenen gewinnen kann, weshalb ich all in ging. Alles lief perfekt bis ich in Runde 7 von 10 auf Platz 3 liegend über das Vorderrad stürzte. Ich ärgerte ich extrem über den Sturz, da der Sieg in diesem Rennen möglich gewesen wäre. Für das zweite Rennen tauschten wir die Federn in der Gabel, da eine zu weiche Feder die Ursache des Sturzes war. In den ersten Runden hatte ich wahrscheinlich durch die Änderung, die ich davor nicht testen konnte, kein gutes Gefühl. Trotzdem landete ich auf P5. Das war zwar bei weitem nicht das was ich mir in Assen ausrechnete, aber trotzdem wichtige Punkte.


Das Ziel für das letzte Rennwochenende in Hockenheim war klar. Ich wollte den fünften Platz in der Gesamtwertung ins Ziel bringen. Hockenheim ist meine Heimstrecke, deshalb war ich von Beginn an gut dabei. Leider wurde ich im Qualifying auf meiner schnellsten Runde aufgehalten, weshalb ich nur von P6 aus in beide Rennen ging. Im ersten Rennen war meine Pace am Anfang sehr gut, konnte aber nicht ganz mit der ersten Gruppe mithalten. Gleichzeitig wollte ich nichts riskieren um keinen 0er zu schreiben. Deshalb fuhr ich P6 ins Ziel. Im zweiten Rennen schied mein Konkurrent, welcher mir als einziger den fünften Platz streitig machen konnte, direkt vor mir aus. Deshalb wusste ich, dass ich mein Motorrad nur noch heil ins Ziel bringen muss um P5 zu halten. Ich konnte das letzte Rennen der Saison dann sogar noch auf P4 beenden und damit den fünften Gesamtrang verteidigen.


Zum Abschluss möchte ich mich herzlich bei meiner Familie, allen Sponsoren und Helfern bedanken. Ohne euch wäre dieses Jahr nicht möglich gewesen. Ich hoffe in der nächsten Saison nochmal an den Start gehen zu dürfen, um zu zeigen, dass wir um den Meistertitel kämpfen können.


Dominik Blersch

Marcel Blersch
Marcel Blersch

IDM Saison 2022

Meine dritte IDM Saison, welche meine bisher härteste Saison, war ist zu Ende. Sie war geprägt durch sehr viele Technische Probleme weshalb ich mein Potential nicht zeigen konnte.


Die IDM Saison 2022 startete gut. Auf dem Lausitzring konnte ich erstmals mit den Topfahrern der IDM mithalten und im Qualifying sowie im ersten Rennen Top10 Platzierungen einfahren. Im 2. Rennen war ich auf dem Weg eine weitere Top10 Platzierung zu erreichen, jedoch musste ich das Rennen aufgrund eines gebrochenen Schaltgestänges vorzeitig beenden. Dies war der Beginn meiner Pechsträhne, die sich nahezu durch die ganze restliche Saison zog.


Weiter ging es mit der zweiten Veranstaltung in Oschersleben bei der sich mein Pech schon im ersten freien Training zeigte. In der dritten Runde fuhr mich ein anderer IDM-Pilot vom Motorrad, wobei dieses so stark beschädigt wurde, dass es nicht möglich war das restliche Wochenende mit dieser Maschine weiterzufahren. Aufgrund dessen musste ich auf mein Trainingsmotorrad ausweichen, welches technisch nicht auf dem gleichen Niveau wie das Rennmotorrad war, weshalb ich mit Ergebnissen nach Hause fuhr welche mit Platz 18 im ersten und mit Platz 13 im zweiten Rennen nicht meinen Erwartungen und meinem Ziel des Wochenendes gerecht wurden.


Im Tschechischen Most fand dann die dritte Veranstaltung der Saison statt. An diesem Wochenende stürzte ich unglücklich in der dritten Runde vom ersten Rennen, in dem ich um Top 10 Positionen kämpfte. Das zweite Rennen konnte ich zwar beenden, jedoch wurde die Leistung meines Motorrads durch einen Technischen Defekt, welcher eine zu hohe Wassertemperatur mit sich brachte, massiv beeinflusst. Schlussendlich war dies der Grund, weshalb ich mich an diesem Wochenende ohne Punkte auf den Heimweg machen musste.


Das Pech setzte sich auch am darauffolgenden Wochenende in Schleiz fort. Obwohl ich die Tests zuvor mit guten Leistungen abschließen konnte, lief an diesem Wochenende nichts wie geplant! Nachdem die freien Trainings gut verlaufen waren und ich mit den Leistungen meinerseits im ersten Qualifying unzufrieden war, wollte ich im zweiten Qualifying zu viel, was den bisher schwersten Sturz meiner bisherigen Karriere nach sich zog. Ich trug eine Lungenkontusion davon, weshalb ich direkt von der Strecke mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Dies bedeutete ein vorzeitiges Aus an dieser Veranstaltung bei der ich nicht einmal ein Rennen bestreiten konnte.


In Assen war das Pech wieder an meiner Seite. Die Platzierungen, die ich in den beiden Qualifyings erreichte, entsprachen nicht meinen Vorstellungen, weshalb ich beschloss zu versuchen, so viele Plätze wie möglich in den Rennen aufzuholen. Doch wieder einmal suchte mich das Pech bereits im ersten Rennen heim. Ich konnte das Rennen trotz eines Motorschadens abschließen, konnte jedoch aufgrund des Schadens nur einen reduzierten Teil der Leistung auf den Asphalt bringen. Der Motor konnte noch vor dem zweiten Rennen repariert werden, weshalb ich dieses antreten konnte. In zweiten Rennen nahm das Unglück wieder seinen Lauf und ich hatte genau dasselbe Problem mit der Wassertemperatur des Motors wie zuvor in Most. Durch diesen wiederholten Vorfall war dieses Rennen und somit diese Veranstaltung wieder einmal für mich gelaufen.


Durch die Probleme die ich mit der KTM RC390 R hatte, haben wir uns dazu entschlossen das Wochenende der sechsten IDM Veranstaltung in der SSP-Kategorie auf der Kawasaki ZX6R zu bestreiten. In den freien Trainings hatte ich ein überraschend gutes Gefühl auf dem neuen Motorrad das ich noch nie zuvor auf dieser Strecke bewegt hatte. Ich hatte noch einige Verbesserungspunkte für die beiden Qualifyings, weshalb ich mit einer sehr hohen Motivation in das erste Qualifying ging. Leider musste ich das Qualifying in der dritten Runde durch einen kapitalen Motorschaden der Kawasaki beenden. Da dieser Motorschaden nicht mehr zu beheben war, bedeutete dies das Aus für mich auf dem Red Bull Ring.


Beim Saisonfinale in Hockenheim musste ich wieder mit einem neuen Motorrad antreten. Diese Yamaha R6 war zum einen leistungsschwächer als die Maschinen der Konkurrenz und zum anderen saß ich noch nie zuvor auf diesem Motorrad. Ich konnte mich über die freien Trainings sowie in den Qualifyings stets verbessern und im Warm-Up trotz des Leistungsnachteils auf nasser Strecke mein Können unter Beweis stellen. Das Warm-up konnte ich mit Platz 6 abschließen und war mit diesem Ergebnis durchaus sehr zufrieden. Im ersten Rennen haben wir uns unglücklicherweise durch die unklaren Wetterbedingungen für die Regenreifen entschieden was mir über das Rennen zum Verhängnis wurde, da die Strecke gegen Ende des Rennens nahezu vollständig abgetrocknet war. Trotzdem konnte ich im ersten Rennen mit der Yamaha R6 den 15. Platz über das Ziel bringen. Die Bedingungen im zweiten Rennen wurden durch eine Ölspur stark erschwert. Das ganze Rennen über kämpfte ich mit einem Konkurrenten um den 17. Rang. Leider musste ich mich in der letzten Runde geschlagen geben und fuhr somit als 18. über die Ziellinie.


Ich möchte mich bei allen Sponsoren und Unterstützern für die Saison 2022 bedanken ohne die es mir nicht möglich gewesen wäre an den Start zu gehen. Ich hoffe, auch 2023 wieder in der IDM an den Start gehen zu können, um mein Potential unter Beweis stellen zu können!


Marcel Blersch #6

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